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Austritt oder Engagement? - Die katholische Kirche in der Krise | SWR Doku

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25.05.2022

Heute gehören rund 50 Prozent der Bundesbürger:innen der evangelischen oder katholischen Kirche an. Ende der 1950er Jahre waren es noch 90 Prozent. Wie gehen Katholik:innen mit dieser Situation um, welche Antworten haben sie auf die Krise ihrer Kirche? Johannes zu Eltz schreibt jedes Jahr knapp 800 Briefe – an Menschen, die aus der katholischen Kirche austreten wollen. Tendenz steigend. Er fragt nach Gründen und Motiven, versucht, noch einmal ins Gespräch zu kommen. Auch wenn es oft vergebliche Mühe ist. „Maria 2.0“ Monika Humpert von der römisch-katholischen Reformbewegung „Maria 2.0“ sagt angesichts der Studien zu sexuellem Missbrauch durch Priester und Vertuschung der Taten: „Uns geht es darum, ein Zeichen zu setzen: So geht es nicht weiter.“ Mit einem Schuss Heiterkeit und vor allem mit Beharrlichkeit fordert sie Veränderungen, verheiratete Priester und mehr Gleichberechtigung für Frauen in der Kirche. Solche Forderungen gibt es schon lange. Der Vertrauensverlust, stellt der Münsteraner Religionssoziologe Detlef Pollack fest, ist enorm: „Ich glaube, dass die Verantwortlichen der Kirche einen sehr langen Weg gehen müssen, um das Vertrauen der Gläubigen wiederzugewinnen.“ Beruflicher Ausstieg aus der Kirche „Ist jetzt die Zeit zu gehen?“ Das hat sich auch Maria Schmedt gefragt, als 2018 eine umfassende Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche vorgelegt wurde. Sie blieb, zog sich aber ein Stück weit aus dem Gemeindeleben zurück. Ihren Job als katholische Pastoralreferentin hatte sie zuvor schon an den Nagel gehängt. Im neuen Job als Quartiersmanagerin im Frankfurter Gallus-Viertel fühlt sie sich freier, ist unabhängiger und kann sich dort engagieren, wo sie für sich mehr Sinn sieht. Zum Beispiel im interkulturellen Dialog, im Austausch mit muslimischen Gemeinden. Diese Gespräche, erzählt sie, seien für ihren eigenen, katholischen Glauben wichtig. Kirchenaustritt Auch der Kasseler Ex-Religionslehrer Jürgen Wagener wollte mit seinem Austritt 2017 ein Zeichen setzen. Er ist überzeugt, die Organisation der Kirche heute entspricht nicht mehr den Intentionen Jesu. Seiner Gemeinde bleibt er verbunden und wirkt immer noch als Kantor. Karikaturist Til Mette Der Hamburger Karikaturist Til Mette wirft exklusiv für diese SWR Dokumentation von Bernd Seidl mit seinen Karikaturen einen satirischen Blick auf die Lage der katholischen Gläubigen in Deutschland. Diese Doku des SWR von Bernd Seidl trägt den Originaltitel: „Die katholische Kirche in der Krise – Austritt oder Engagement?“, Ausstrahlungsdatum: 22.05.22 DAS ERSTE. #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Kanal abonnieren: 🤍 Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter 🤍

Die Kirche und der sexuelle Missbrauch. Schuld ohne Sühne? | SWR Doku

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09.10.2019

Als "Quelle des Schmerzes und der Scham" hat Papst Franziskus die tausendfachen Fälle sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester und Ordensleute bezeichnet. Er bestellte alle Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenzen weltweit für den Februar 2019 nach Rom zu einem Spitzentreffen ein. Drängende Fragen sind zu klären: Wo liegen Versäumnisse – über viele Jahrzehnte hinweg? Und welche Lehren sind daraus zu ziehen? Fragen, die entscheidend sind für die Zukunft der katholischen Kirche. Bedrückende Vorwürfe an die Institution Kirche Der Film von Mona Botros und Thomas Schneider macht deutlich, welche Schicksale und welche Geschichten mutmaßlichen Missbrauchs sich hinter den bloßen Zahlen der Studie verbergen. Daneben zeigt der Film aber auch, dass es in der Institution Kirche gärt und dass im Zuge der gesellschaftlichen Diskussion inzwischen jahrhundertealte Traditionen der Kirche nicht mehr als unantastbar gelten. Zölibat in der Kritik Das betrifft auch den Zölibat. Dazu der Jesuit Prof. Hans Zollner, Vizerektor der päpstlichen Universität Gregoriana im Vatikan und Mitglied der päpstlichen Kommission zum Schutz Minderjähriger im ARD Film: "Frühere protestantische, lutherische Pfarrer, die katholisch geworden sind und vorher verheiratet waren, leben auch natürlich in ihrer Ehe weiter. Also das gibt es ja auch in der katholischen Kirche. Insofern sieht man, dass das nicht ein wasserdichtes Gesetz ist, dass 100-prozentig für alle gilt bzw. auch für alle Zeit gelten muss. (…) Und der Papst selbst hat die Möglichkeit eröffnet, darüber zu reden, ob das für alle, in allen Weltgegenden auf Zukunft hin vorgeschrieben werden muss. (…) Wahrscheinlich gibt es eine größere Bandbreite, in ein paar Jahren oder ein paar Jahrzehnten, von priesterlichen Lebensformen." Dass der Zölibat, das priesterliche Versprechen zu Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit, Kleriker in prekäre Situationen treiben kann, darauf weist der Theologe und Psychotherapeut und Theologe Dr. Wunibald Müller in der Dokumentation hin. Denn unter Umständen sei "das Zölibat und damit auch das Priestertum in besonderer Weise natürlich auch anziehend (…) für solche, die Angst hatten, sich mit dem Thema Intimität und Sexualität auseinanderzusetzen und die dann gesagt haben, na wenn ich zölibatär lebe, dann muss ich mich eben nicht mit meiner Sexualität auseinandersetzen." Junge Priesteramtskandidaten stellen kritische Fragen Rund 3700 Opfer und 1670 Beschuldigte seit 1946: Diese erschreckende Zahl nennt die Studie im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz von 2018 (sog. MHG-Studie), die sich mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester und Ordensleute befasst. Die Zahlen erschrecken auch junge Männer, die sich auf den Dienst als Priester vorbereiten. Im ARD-Film äußern sie sich durchaus kritisch zu der schleppenden strafrechtlichen und innerkirchlichen Aufarbeitung einzelner Missbrauchsfälle. Seminaristen der Diözese Rottenburg-Stuttgart stellen im Film von Mona Botros und Thomas Schneider kritische Fragen: "Wieso (…) beauftragt man nicht zur Aufarbeitung dieser Fälle entsprechend externe Leute, die keine Priester sind, die nicht für die Kirche arbeiten und so eine gewisse Unabhängigkeit haben?" "Ich finde im Hinblick auf Prävention, dass man ein Klima schaffen muss, wo sich ein Täter nicht verstecken kann und immer wieder neue Taten begeht. Ein Klima, wo nichts vertuscht wird. Wo ein Opfer, dass sich an die Kirche wendet, sofort Gehör bekommt." Wie geht die Kirche mit Fällen von systematischem Missbrauch um? Unmittelbar vor Beginn der Konferenz widmet sich der Film den wichtigsten Fragen zum Thema: Was sind die Ursachen für den systematischen Missbrauch und was tut die Kirche, um diese Ursachen abzustellen? Nimmt die Kirche ihre Verantwortung gegenüber den Opfern ernst? Anhand neuer, bislang unbekannter Fälle geht der Film diesen Fragen nach und dokumentiert die Arbeit der kirchlichen und weltlichen Justiz bei der Aufarbeitung. Schaffen es diese Instanzen, wirklich aufzuklären? Der Film begleitet mehrere Betroffene bei ihrer persönlichen Aufklärung und ihrem Kampf um Gerechtigkeit. Ein Film von Mona Botros und Thomas Schneider, Die Story im Ersten am Montag, 18.2.2019. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter 🤍

Wie kann man noch katholisch sein? | WDR Doku

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20.02.2020

In den letzten Jahren sind immer mehr Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche an Licht gekommen. Die Folge: Viele Katholiken hadern mit ihrer Kirche. Kann man noch katholisch sein? Oder macht man sich mitschuldig? Ruth Habeland ist Präventionstrainerin für das Bistum Köln. Ihr Ziel: Die Zahl der Missbräuche soll zurückgehen, es soll nichts mehr vertuscht werden. Jeder, der in der katholischen Kirche mit Kindern arbeitet, muss zu einer Schulung. Denn: Jedes 4. Mädchen und jeder 10. Junge erfahren bis zum 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt. Von Beleidigungen bis hin zur Vergewaltigung. In der Kirche, aber auch im Sportverein oder der Familie. Ein erfahrener Priester erzählt, wie schwer es für ihn war, seinen Gläubigen entgegenzutreten, als bekannt wurde, wie massiv die Kirche vertuscht hat. Und in der Präventionsschulung mit Anfängern im Priesteramt wird klar, wie groß die Angst ist, verdächtigt zu werden. Den Kindern mit Nähe und Zuneigung zu begegnen, das scheint für junge Priester kaum noch möglich zu sein. Der Film zeigt, wie verschiedene Menschen in der katholischen Kirche mit den Missbrauchsskandalen umgehen und fragt, was passieren muss, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann. Ein Film für Unterwegs im Westen von Christina Zühlke Dieser Film wurde im Jahr 2020 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert. Weitere Doku zum Thema: 🤍

Gottes missbrauchte Dienerinnen | Doku HD | ARTE

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09.03.2022

Weltweit mehren sich Vorwürfe von Ordensfrauen, die von Priestern sexuell missbraucht worden sind oder unter den klerikalen Machtstrukturen gelitten haben. Im Februar 2019 räumte Papst Franziskus erstmals den Missbrauch von Ordensfrauen in der katholischen Kirche ein. Der Dokumentarfilm gibt Einblick in eine bis heute wenig aufgearbeitete Problematik innerhalb der katholischen Kirche. Seit Jahren wird die katholische Kirche von Missbrauchsaffären erschüttert und stürzte dadurch in eine tiefe Krise. Zunächst war vor allem der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen bekannt geworden, vor ein paar Jahren trat dann ein weiterer Skandal zutage, den die Kirche bis dahin noch zu vertuschen suchte: In vielen Regionen der Welt werden Ordensschwestern von hierarchisch über ihnen stehenden Klerikern sexuell missbraucht – von Priestern und Würdenträgern bis in den Vatikan hinauf. Den Dienerinnen Gottes, die infolgedessen schwanger werden, droht der Verstoß aus ihren Gemeinschaften oder sie werden zur Abtreibung gezwungen. Andere Ordensschwestern berichten von Unterdrückung durch klerikale Machtstrukturen. Diese systemimmanenten Missstände wurden zumeist ignoriert oder die Priester wurden - sofern die Vorwürfe publik wurden und ihnen nachgegangen werden musste - vom Vatikan-Gericht freigesprochen. In den letzten 20 Jahren fing die Mauer des Schweigens allerdings an zu bröckeln. Doch trotz expliziter Berichte, die von Hinweisgebern an den Heiligen Stuhl gerichtet wurden, gaben sich zwei Päpste die Ferula in die Hand, ohne den Missbrauchsfällen sowie der zum Teil systematischen sexuellen Versklavung von Ordensfrauen einen Riegel vorzuschieben. Im Februar 2019 hat Papst Franziskus das Tabu gebrochen und erstmals den Missbrauch von Nonnen und Ordensschwestern in der katholischen Kirche eingeräumt. Die Ermittlungen zu diesem Dokumentarfilm begannen drei Jahre zuvor. Weltweit suchten Eric Quintin und Marie-Pierre Raimbault nach Ordensfrauen, denen von Priestern sexuelle Gewalt angetan wurde oder die von klerikalen Machstrukturen unterdrückt wurden. Ihre Recherchen führten sie nach Frankreich, Italien, Deutschland, Kanada und Afrika. Zu Wort kommen Opfer, Schwestern, Oberinnen, Priester und engste Mitarbeiter von Papst Franziskus. Der Missbrauch der klerikalen Machtstrukturen ist von Region zu Region verschieden, doch die Aussagen geben einen verstörenden Blick in einen bis heute noch wenig aufgearbeiteten Skandal der katholischen Kirche. Der Beitrag wurde auf Grund einer Unterlassungsverfügung angepasst. Dokumentarfilm von Eric Quintin und Marie-Pierre Raimbault (F 2017, 90 Min) #kirche #missbrauchsaffären #doku Video auf Youtube verfügbar bis zum 11/05/2022 Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  🤍 Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: 🤍 Twitter: 🤍 Instagram: 🤍

Geknechtet unterm Kreuz: Leben in einer katholischen Sekte | DokThema | Doku | BR

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00:44:26
04.12.2021

Mehr Dokumentationen aus der Reihe dokthema gibt es in der Mediathek: 🤍 Radikal das Christentum leben, das ist der Anspruch der Integrierten Gemeinde: im Beruf, im Privatleben, in Wirtschaftsfragen. Dieses Modell fasziniert in den 1970er-Jahren viele junge Menschen. Scharenweise schließen sie sich der Gemeinschaft in München und am Walchensee an. Doch was als Aufbruch beginnt, endet in einem totalitären System. Für die Dokumentation haben die Autoren Eckhart Querner und Christian Wölfel mit mehr als einem Dutzend ehemaliger Mitglieder gesprochen und viele interne Dokumente ausgewertet. Einige Betroffene berichten erstmals öffentlich über ihr Schicksal, wie ihr Glaube missbraucht wurde, um Macht über sie auszuüben. Auch wenn die Gemeinschaft im Erzbistum München-Freising nach einer kirchenrechtlichen Untersuchung mittlerweile aufgelöst ist, fordern die ehemaligen Mitglieder von der Kirche eine echte Aufarbeitung: Sie wollen wissen, warum die Verantwortlichen lange nichts unternommen haben, obwohl die Missstände schon vor Jahrzehnten in offiziellen Akten der Kirche dokumentiert wurden. Und sie fragen sich: Wo sind die Millionen geblieben, die sie für die Integrierte Gemeinde aufgebracht und erwirtschaftet haben? TV-Ausstrahlung am 1.12.2021 Autoren: Eckhart Querner, Christian Wölfel Mehr Infos auf der Sendungsseite: 🤍 und bei BR24: 🤍 Mehr DokThema in der BR Mediathek: 🤍 #KatholischeKirche #IntegrierteGemeinde #Religion

GenZ: Was wir wollen - jung, engagiert, katholisch | SWR Doku

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31.05.2022

Die Reportage begleitet Menschen, die jung, engagiert und katholisch sind, in ihren Gemeinden und auf dem 102. Deutschen Katholikentag 2022 in Stuttgart. Darunter Kira Beer, eine junge katholische Influencerin, die in Tübingen studiert und als junge Stimme an offiziellen Diskussionspodien auf dem Katholikentag teilnimmt, sowie Maximilian Gruber aus Sachsen, Jugendsprecher des Bistums Dresden-Meißen. Er pflegt als junger Sorbe das Brauchtum und hat in seinem Bistum ein gewähltes Jugendparlament initiiert. Theo Schenkel ist Transmann und möchte Religionslehrer werden. Er hat seine Situation in der Aktion „Out of Church“ öffentlich gemacht. Der Film von Christian Blome lässt junge Katholikinnen und Katholiken selbst zu Wort kommen und zeigt ihren Blick auf die Angebote, Themen und Diskussionsrunden des Katholikentags. Diese Doku von aus der SWR-Reihe trägt den Originaltitel:, Ausstrahlungsdatum:. #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Kanal abonnieren: 🤍 Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter 🤍

"Gott darf auch weiblich sein!": Wie Lena die Kirche reformieren möchte I 37 Grad

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00:10:26
30.11.2022

Für Lena ist Gott mal ein Er, mal eine Sie, mal ein geschlechtsloses Wesen. Lena hat ihr eigenes Bild von Gott und hat sich vorgenommen, als Pfarrerin die Kirche von innen zu reformieren. 🔔🎥 Keine Doku verpassen? JETZT abonnieren: 🤍 - mehr schauen: 🤍 #StoryOfMyLife #37Grad #ZDF Feministin und Pfarrerin - ist das miteinander vereinbar? Klar, sagt Lena. Die 30-jährige lebt in Berlin und ist Pfarrerin aus Leidenschaft. Sie will "zu den Menschen gehen, so wie Jesus Christus es einst tat", sagt sie. Dass sie Pfarrerin werden würde, war nicht von Anfang klar. Während ihres Mathematikstudiums merkt sie, dass ihr die ehrenamtliche Tätigkeit in einer evangelischen Gemeinde mehr Spaß macht als ihr Studium. Daraufhin beschließt Lena, ein Theologiestudium dranzuhängen. Ihr Stil als Pfarrerin ist eindeutig feministisch. Lena hat ihr eigenes Bild von Gott: “Ich finde es nicht falsch, sich Gott männlich vorzustellen, aber dann will ich ihn mir auch weiblich vorstellen dürfen”, erklärt sie. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, kann man Lena nicht nur in der Kirche treffen, sondern auch im Internet. Neben Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen betreibt Lena zusammen mit anderen Frauen einen YouTube-Kanal, auf dem sie über christliche und feministische Themen redet. Für die feministischen Inhalte bekommt sie immer wieder Kritik und Hassnachrichten. Doch Lena bleibt sich selbst und ihrer Art treu. Ihr Ziel: Alle Menschen sollen sich in der Kirche willkommen, sicher und gleichwertig fühlen. 🎥 Hat dir dieses Video gefallen? Lass uns ein Like da! Noch mehr 37 Grad: 🎬 Mit Herz und Humor: 🤍 🎬 Ich bin Überlebende!: 🤍 🎬 Ehrenamt: 🤍 🎬 Leben für Gott: 🤍 Die ganze Doku “Oh mein Gott, ich glaube!” findest du hier: 🤍 Willkommen bei 37 Grad – dem offiziellen YouTube-Kanal der bekannten TV-Reportage im ZDF. Bei uns erzählen Menschen ihre Geschichte. Echt, ehrlich, intensiv. Montags und mittwochs gibt's Storys mitten aus dem Leben. _ Regie: Matthias Wolf Kamera: Jens von der Osten, Jurek Wieben Ton: Emily von der Osten, Marco Sanchez, Oliver Drüppel Schnitt: Hartmut Rosemann Redaktion ZDF: Katrin Müller-Walde, Uschi Hansen Produktion strandgutmedia: Sandra Hellmann, Anja Missing Produktion ZDF: Steffen Heinemann, Marion Kempe _ Mehr von 37 Grad? Jeden Montag und Mittwoch auf diesem Kanal! Auch auf Instagram: 🤍 Und facebook: 🤍 In der ZDF Mediathek: 🤍 Und natürlich immer dienstags um 22:15 Uhr im ZDF

Gott ohne Haus? Wenn die Kirchen verschwinden | SWR Doku

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26.01.2022

Stilllegung, Umwidmung, Verkauf - oder gleich Abriss? Den großen Kirchen in Deutschland kommen immer öfter ihre Gotteshäuser abhanden. Den Gemeinden damit ein Stück Heimat. Überall in Deutschland läuft das so. Weil den Kirchen nicht nur die Gläubigen, sondern auch die Priester fehlen, werden vielerorts kleine Gemeinden zu größeren Seelsorgeeinheiten fusioniert. Doch in den anonymen XXL-Gemeinden gehen ein Stück Zusammenhalt und örtliche Identität verloren. Was macht man mit den überflüssig gewordenen Kirchen? Kirche in Kaiserslautern muss abgerissen werden Es war ein bitterer Tag für die Gemeindemitglieder von St. Norbert in Kaiserslautern. Die Abrissbagger rückten an und machten die kleine Kirche dem Erdboden gleich. Jahrzehntelang wurde hier die Messe gefeiert, wurden Kinder getauft, Ehen geschlossen und um Tote getrauert. Doch am Ende kamen zum Gottesdienst nur noch eine Handvoll Gläubige. Die Kirchenverwaltung hat nachgerechnet: Die fällige Sanierung lohnt sich nicht mehr. Ein Abriss sei die beste Lösung. Gläubige fehlen, Kirchen stehen leer Überall in Deutschland geht das so. Weil den Kirchen nicht nur die Gläubigen, sondern auch die Priester fehlen, werden vielerorts kleine Gemeinden zu größeren Seelsorgeeinheiten fusioniert. Doch in den anonymen XXL-Gemeinden geht ein Stück Zusammenhalt und örtliche Identität verloren. Was macht man dann mit den überflüssig gewordenen Kirchen? In der Erzdiözese Freiburg kümmert sich Linus Becherer um dieses Problem. Erzbischof Stephan Burger hat der Diözese angesichts massenhafter Kirchenaustritte und sinkender Kirchensteuereinnahmen eine radikale Schrumpfkur verordnet. Immobilienverwalter Becherer soll nun herausfinden, wie viele der 5.400 Kirchenimmobilien verkauft werden können und den Prozess begleiten. Wie etwa in Mannheim, wo er eine Gemeinde auf den Abriss ihrer Kirche samt historischem Kirchturm vorbereitet. Becherer sieht in den Kirchenstilllegungen auch eine Chance: In leerstehenden Kirchen könnte Wohnraum entstehen, auf den Flächen abgerissener Bauten wäre Platz für Altenheime oder Kitas. Aber was bedeutet es für ein Dorf oder einen Stadtteil, wenn die Kirche verschwindet? Der Theologe und Psychotherapeut Manfred Lütz mahnt: „Kirchtürme sind die Zeigefinger Gottes. Wenn die verschwinden, verschwindet unsere Identität.“ Große Unzufriedenheit bei Gläubigen „betrifft“-Autor Wolfgang Luck hat die Gemeinden, die von der Schließung ihres Gotteshauses betroffen sind, über mehrere Monate begleitet und mit Gemeindemitgliedern gesprochen, die von ihrer Kirche tief enttäuscht sind. Nicht nur weil Gott sein Haus verliert, sitzt der Frust bei vielen tief: Missbrauchsskandale, fehlende Gleichberechtigung von Frauen und das Gefühl als Kirchenbasis nichts zu melden zu haben, machen vielen Gläubigen zu schaffen. Diese Doku von Wolfgang Luck aus der SWR-Reihe "betrifft" trägt den Originaltitel: Gott ohne Haus? Wenn die Kirchen verschwinden, Ausstrahlungsdatum: 26.01.22. #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Kanal abonnieren: 🤍 Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter 🤍

Kirche - überholt und überflüssig? | doku | engel fragt

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18.05.2021

Sind Kirchen ein Auslaufmodell oder haben sie ein Image- und Misstrauensproblem durch die Missbrauchsfälle und veralteten Strukturen? Philipp Engel macht sich rund um den Ökumenischen Kirchentag 2021 (ÖKT) auf den Weg um herauszufinden: Wozu ist Kirche da? Würde unserer Gesellschaft ohne sie nicht einiges fehlen? Warum profitiert weder die evangelische noch die katholische Kirche davon, dass so viele Menschen auf Sinnsuche sind? Ist Kirche wirklich überflüssig oder braucht es neue Ideen, um den christlichen Werten wieder näher zu kommen? 🎬Noch mehr spannende Dokus und Reportagen von uns findet ihr hier: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 🎬Unsere Dokus und Reportagen auf Youtube zum Kommentieren findet ihr hier: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 🔔Hier unseren Kanal abonnieren um keine Infos aus Hessen zu verpassen: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 📺Mehr aktuelle Inhalte des Hessischen Rundfunks findet ihr hier: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 📰Aktuelle Informationen zu Ereignissen in Hessen findet ihr hier: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 📰Aktuelle Informationen zu Ereignissen in Deutschland findet ihr hier: 🤍 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 📲Ihr wollt nichts verpassen? Folgt unseren Social Media Kanälen: hessenschau auf Instagram: 🤍 hrfernsehen auf Instagram: 🤍 hessenschau auf Facebook: 🤍 hrfernsehen auf Facebook: 🤍 #Kirche #ÖkumenischerKirchentag #Doku

7 Tage... Glauben ohne Kirche? | SWR Doku

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21.12.2020

Kira feiert begeistert Weihnachten, ist aber aus der Kirche ausgetreten. Ein Widerspruch? Auf der Suche nach Antworten lebt sie 7 Tage bei einer katholischen Familie. Die Corona-Pandemie macht Weihnachten vor den Gotteshäusern nicht Halt. Für Helena Gilbert von der katholischen Pfarrgemeinde Nieder-Olm bedeutet das mehr Arbeit als sonst. Damit sich die Erstkommunion-Kinder auf das Weihnachtsfest einstimmen können, bereitet die Gemeindereferentin Tütchen mit Botschaften und einer Anleitung für einen Gottesdienst zuhause vor. Die muss sie am ersten Advent-Wochenende noch schnell verteilen. Und das ist nur einer von vielen Terminen in der Vorweihnachtszeit in der Familie Gilbert. Die beiden SWR-Reporter*innen Kira Gantner und Frank Hisam begleiten die Familie für 7 Tage bei ihren Weihnachtsvorbereitungen. Kira ist schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Sie feiert Weihnachten trotzdem - weil sie der Überzeugung ist, dass sie dafür keinen Glauben im kirchlichen Sinne braucht. Für eine Woche zieht Kira bei Helena und Dominic ein. Sie darf aktiv am Gemeindeleben teilhaben und erlebt dabei Menschen, die fest im Glauben stehen; für die Weihnachten ein religiöses Fest ist und nicht nur heimelige Plätzchentradition mit Weihnachtsbraten; die sich zu ihrer Arbeit in der Kirche berufen fühlen. Was denken sie über Kira, die auf Weihnachten nicht verzichten will, sich aber von der Institution Kirche abgewendet hat? Im Jahr 2019 sind mehr als 270.000 Deutsche aus der katholischen Kirche ausgetreten. Umfragen zufolge besuchen nur noch 14 Prozent aller Kirchenmitglieder mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst. Doch wenn der Einfluss der Kirche in der Gesellschaft immer mehr schwindet: Was bedeutet das für das Weihnachtsfest? Der Film "7 Tage ... Glauben an Weihnachten" zeigt, wie Weihnachten unter Pandemie-Bedingungen geht, er spürt der Bedeutung des Weihnachtsfestes nach und er fragt, wie viel Anteil die katholische Kirche daran besitzt. Diese Doku von Kira Gantner und Frank Hisam aus der SWR-Reihe "7 Tage" trägt den Originaltitel: 7 Tage Glauben an Weihnachten, Ausstrahlungsdatum: 21.12.20. #swrdoku #swr Die Redaktion hatten Lisa Wolff, Thomas Niemietz, Achim Streit. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Hier die Playlist 00:25 - 00:55 Holy Moly, von White, Matthew E. 03:34 – 04:38 Holocene von Bon Iver 10:14 – 10:51 Have yourself a merry little Christmas, Katie Melua 11:07- 11:20 Have yourself a merry little Christmas, Katie Melua 21:52 – 22:36 Rush_Into_The_Future_b -Visionary, Lars Kurz 23:00 – 23:29 Rush_Into_The_Future_b -Visionary, Lars Kurz 26:06 – 26:52 Warm foothills – Joe Newman, Gus Unger-Hamilton, Thom Green 28:48 – 29:45 One of us – (Joane Osborne) Cover von Kira Gantner Kanal abonnieren: 🤍 Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter 🤍

Katholische Kirche: Franziskus - Ein Papst zwischen den Fronten I Stationen I Biografie | Doku | BR

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00:28:52
01.01.2022

Die Doku begleitet Papst Franziskus bei den wichtigsten Ereignissen im Jahr 2021 und ordnet Äußerungen und Entscheidungen des Oberhauptes der Katholischen Kirche ein. Wie geht es weiter in der katholischen Kirche? Bei dieser Frage werden nicht nur Kleriker mitreden, versprach Franziskus. Doch gleichzeitig erteilt er Demokratisierungsforderungen von Laien eine Absage. Auch im neunten Jahr seines Pontifikats gibt dieser Papst Rätsel auf. Progressive Christen und Christinnen, gerade auch in Deutschland, sind enttäuscht. Sie hatten sich von Papst Franziskus entschlossenere Reformen und eine noch entschiedenere Haltung im Missbrauchsskandal erwartet. Rücktrittsgesuche prominenter deutscher Bischöfe lehnte der Papst ab. Konservative Gläubige und Bischöfe warnen hingegen, unter dem Papst aus Argentinien breite sich religiöse Beliebigkeit aus. Und auch im Inneren des Vatikans tut Franziskus sich schwer mit der Aufklärung von Finanzaffären und der Umsetzung von Reformplänen. Darüber hinaus plagen den 85-Jährigen gesundheitliche Probleme. Mehrmals musste er sich bei großen Messen vertreten lassen. Im Sommer wurde er am Darm operiert. Trotzdem konnte Franziskus nach einer langen Corona-bedingten Pause 2021 wieder mehrere Reisen unternehmen. Sie führten auch dieses Mal "an die Ränder". Im Irak sprach er der bedrängten christlichen Minderheit Mut zu und vertiefte das Gespräch mit dem Islam. In der Slowakei waren Begegnungen mit diskriminierten Roma-Gemeinden ein Schwerpunkt seines Besuchs. Autor: Claus Singer Bayerischer Rundfunk: 🤍 Aus der TV-Sendung vom 29.12.2021 Mehr zu STATIONEN: br.de/stationen STATIONEN in der BR-Mediathek: 🤍 #papst #franziskus #kirche

Macht der Päpste Doku deutsch

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05.11.2015

Geheime Dokumente Der Kirche Doku Deutsch

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19.08.2015

Doku Deutsch.

Der Reichtum der Kirche - komplette Dokumentation

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01:02:31
15.04.2017

In eigener Sache: Zu viel Werbung!!!!!!! Einige monieren (zu recht) die viele Werbung auf den neusten Videos. Um Unkosten für ein Video mit Werbung zu bezahlen bräuchte es ca. 300.000 Klicks mit Werbung was nicht oder selten erreicht wird. Es wird deshalb vorgeschlagen, dass ich doch ein Spendenkonto einrichten soll. Das habe ich heute gemacht. Vielleicht mache ich auch noch eine Verbindung zu Paypal. Sobald ich sehe, dass die Unkosten ohne Werbung gedeckt werden können, werde ich die Werbung stoppen. Über den aktuellen Spendenstand werde ich hier (unter „COMMUNITY“) regelmäßig berichten. Hier meine Bankverbindung: Volksbank Main-Tauber eG Eduard (Edi) G. Maurer IBAN: DE 3867 3900 0000 0057 0117 BIC: GENODE61WTH Stichwort: Unterstützung Youtubekanal Edi Maurer Ein Video kostet mich (komplett ohne meine Arbeit) rund um die 2000-4000 Euro, je nach Länge. Das beinhaltet vor allem den Profi-Sprecher (ich leide unter einem starken Dialekt ...), Abgeltungen für Bild, Videos und Musik und am Ende die Arbeit eines Profi-Cutters der die Übergänge macht, Lautstärken anpasst, Zooms und ein wenig kreative Bewegung ins Video bringt. Ich recherchiere, schreibe, filme, fotografiere, mache Interviews und schneide das ganze Video selbst (ohne Bezahlung natürlich.) Einen ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer - Spätestens seit dem skandalösen Prunkbau des Limburger Bischofs Tebartz-van Elst, kommt bei vielen Menschen die Frage auf: Woher stammt das ganze Geld der Kirche, über das die Kirchenoberen offenbar ganz ungehemmt verfügen können? Die Dokumentation beantwortet diese Fragen und gibt Einblicke in ein Jahrhunderte altes System der Bereicherung im Namen Gottes. Quellenangaben im Internet. Den Titel des Videos googeln, es gibt eine Broschüre mit Quellenangaben die öfter im Netz zu finden ist. Leider waren die Quellenangaben zu vielfältig und zu lange um sie im Video verständlich einzubinden. Der Film zeigt (Kapitelangaben in Min.) 1. Recherchen und Schätzungen bekannter Journalisten, Autoren und Historikern zum unermesslichen Reichtum der Kirche 2. Wie kam der Vatikan zu diesem gigantischen Reichtum? 13:00 Kapitelübersicht: Superreich durch ... ... Blutgeld der Sklaverei 13:10 ... Leibeigene 18:10 ... Urkunden und Titelfälschung 19:25 ... Handel mit Ämtern 22:58 ... Handel mit Segen und Titeln 27:45 ... Ablasshandel 29:52 ... Raubmord 32:15 ... Inquisition 41:15 ... Erbschleicherei 46:50 ... Zehnt 49:20 ... Nebeneinnahmen 51:00 ... Prostitution 53:05 ... staatliche Subvention 55:15

Unsere wunderbaren Kirchen | Himmel auf Erden

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19.04.2019

Glaube, Gemeinschaft und fantastische Baukunst. Kirchen sind für Menschen Orte der Besinnung und Treffpunkte für soziales Miteinander. Sie prägen unsere Städte. SWR-Kanal abonnieren: 🤍 Willkommen auf dem offiziellen Youtube-Kanal des Südwestrundfunks! Hier erwarten euch täglich Highlights unserer aktuellen Sendungen, Programm-Vorschauen, Comedy, Kunst und Kultur! Wir nehmen in “Odysso” die Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe und hören im "Nachtcafe" den Geschichten interessanter Leute zu! "Lecker aufs Land" zeigt kulinarische Reisen in ländliche Gebiete und "Mal ehrlich" beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen Themen, die unsere Bürger interessiert. Mit der "Matthias Richling Show" gibt's Kaberett vom feinsten und "Betrifft". Wir haben tägliche Updates auf dem Kanal, also am besten gleich abonnieren damit ihr nichts verpasst! Am besten Südwesten! #HimmelAufErden #SWR #Kirchem

Die Kirche und das Geld - mit Carsten Frerk

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25.01.2016

Der Politologe Carsten Frerk kritisiert das Finanzgebaren der deutschen Kirchen schon seit vielen Jahren. Im Finanzbericht des Bistums Köln – einem der reichsten Bistümer der Welt - entdeckt er hinter einem Milliardenvermögen großangelegte Immobilien- und Fondsgeschäfte. Alte Verträge zwischen Kirche und Staat führen in anderen Kommunen zu stetigen Einnahmequellen. In Frankreich dagegen sind Kirche und Staat strikt voneinander getrennt. Ein Landpfarrer im Raum Lyon verdient gerade einmal 960 Euro. Kirchengebäude müssen verkauft, Kirchen abgerissen werden, weil ihr Unterhalt nicht mehr finanziert werden kann. Autor Michael Wech geht in seinem Film „Die Kirche und das Geld“ den weit verzweigten Kirchenfinanzen nach und zeigt, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Kirchenfinanzsysteme in Deutschland und Frankreich haben. So wird der Fall eines deutschen Pfarrers aufgerollt, der Millionen unterschlagen hat, ohne dass seine bischöfliche Aufsichtsbehörde aus diesem Vergehen grundlegende Konsequenzen zieht. In Frankreich, im Bistum Lyon dagegen, haben die Pfarrer mit strikten Sparmaßnahmen zu kämpfen und an vielen Orten, auch in der Metropole Paris, verfallen die Kirchen, weil das Geld für die Sanierung fehlt. Die Fälle sind symptomatisch und zeigen, dass es auf beiden Seiten Probleme gibt. Doch eines macht der Film deutlich: Nicht nur Transparenz und Kontrolle sind wichtig. Gerade die enge finanzielle Verknüpfung von Kirche und Staat in Deutschland gehört dringend auf den Prüfstand.

Geistlichkeit zur NS-Zeit: Bayerns Klöster unter dem Hakenkreuz | DokThema | Doku | BR

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29.01.2022

Mehr Dokumentationen aus der Reihe dokthema gibt es in der Mediathek: 🤍 Im Januar 1941 rief ein Geheimerlass der NS-Führung zum "Klostersturm" auf. Die Dokumentation erzählt anhand von drei Abteien, mit welcher Art von Repressalien und Übergriffen die Ordensgeistlichen zur NS-Zeit zu kämpfen hatten. Bayerischer Rundfunk: 🤍 Autor: Helge Freund Erstausstrahlung 2020 (Reupload) #Klostersturm #Bayern #NSZeit Das fränkische Kloster Münsterschwarzach, das niederbayerische Kloster Metten und das Kloster Irsee im Allgäu stehen beispielhaft für die Repressalien und Übergriffe – bis hin zur Klosteraufhebung – mit denen die Ordensgeistlichen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges zu kämpfen hatten. Die Klosteraufhebungen zielten zum einen gegen das Mönchswesen an sich, das gemäß der nationalsozialistischen Ideologie als schädlich für den deutschen "Volkskörper" angesehen wurde. So galten Ordensleute, die im Zölibat lebten, den Nazis als "unnütze Blindgänger". Am Beispiel des fränkischen Klosters Münsterschwarzach, das am 9. Mai 1941 durch Würzburger Gestapo-Beamte aufgehoben wurde, lässt sich der Kampf um die Hoheit in der Abtei anhand eines bislang kaum bekannten Quellen-Schatzes minutiös rekonstruieren. Heimlich aufgenommene Fotos, Dokumente und Feldpostbriefe zeigen, wie Gestapo-Beamte vorgingen. Zunächst versuchte man unter fadenscheinigen Gründen dem Konvent eine regimefeindliche Haltung nachzuweisen. Vorab drapierte "Beweise" in Form von regimekritischen Schriften sollten den NS-Klostersturm legitimieren. Doch die Gestapo hatte nicht mit dem Mut der Bevölkerung gerechnet und deren enge Verbundenheit mit "ihren" Benediktinern. Ohne Furcht vor möglichen Folgen gingen einige Hundert Bauern, Mägde, Knechte und Hausfrauen auf die Straße und bauten sich schützend vor der Abtei auf. Zwei Tage dauerte der Kampf um das Kloster Münsterschwarzach, bis die Staatsgewalt mit einem Großaufgebot anrückte. Das Kloster wurde konfisziert, der Abt und seine Patres ins Exil geschickt. Rund 50 Laienbrüder sollten die Klosterökonomie weiterführen, überwacht von einem staatlichen Verwalter. Dieser verfügte sogleich, die Brüder hätten sich von ihrem Zölibats-Eid zu lösen und schnellstmöglich zu heiraten und Familien zu gründen. Doch die Mönche dachten gar nicht daran, sich den katholischen Glauben nehmen zu lassen. Auch im niederbayerischen Kloster Metten, 766 an der Donau gegründet, hielt man nichts von Staatstreue inmitten eines Unrechtssystems, wie es die NS-Herrschaft darstellte. So begab sich der couragierte Abt Corbinian Hofmeister bereits kurz nach der Machtergreifung Hitlers 1933 in den politischen Untergrund. Bei getarnten Reisen nach Rom zum Vatikan unterstützte er die Putschpläne der militärischen Opposition gegen Hitler. Diese sahen vor: Mithilfe von Papst Pius XII. einen Separatfrieden mit den Alliierten zu erwirken. Voraussetzung für diesen Frieden war die Ermordung des Massenmörders Adolf Hitler. Das dritte Kloster, das in der Dokumentation genauer in Augenschein genommen wird, war zwar bereits eine staatliche Einrichtung – das im 19. Jahrhundert säkularisierte Kloster Irsee im Allgäu. Dort lebten noch 22 Nonnen vom Augsburger Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Als Krankenpflegerinnen in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee dienstverpflichtet, wurden die Nonnen dazu angehalten am staatlichen Euthanasieprogramm mitzuwirken. Original-Filmaufnahmen aus der Zeit, Tagebücher, Zeugenaussagen, Fotos und viele Original-Dokumente belegen, wie die Nonnen versuchten, sich dem Ordensgebot des Gehorsams heimlich zu widersetzen, um ihre Schützlinge vor dem Gas-, Hunger- oder Gifttod zu retten.

Missbrauch in der katholischen Kirche: Was geschah im Bistum Speyer? | Y-Kollektiv

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00:44:54
06.05.2021

Seit Jahren wird über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche berichtet. Die Enttäuschung über mangelnde Aufklärung ist riesig. Immer mehr Schicksale kommen ans Licht – auch das von Thomas O., der im Bistum Speyer in einem katholischen Kinderheim gelebt hat. Der 63-Jährige berichtet, dass er als Kind tausendfachen Missbrauch erlebt hat, unter anderem von hohen Geistigen, bei Sexpartys mit Politikern und Nonnen, die das ganze gebilligt und vertuscht haben. In Speyer soll es eine Art Zuhälterring für pädophile Priester gegeben haben. Ein Sozialgericht hat O. als glaubwürdig eingeschätzt. Gemeinsam mit Stephan Alfter vom Mannheimer Morgen sucht Reporter Dennis Leiffels in der Reportage „Missbrauch im Namen Gottes“ nach den „Ziehsöhnen“ des bereits verstorbenen Kardinals Motzenbäcker, dem mehrfacher Missbrauch vorgeworfen wird. Sie konfrontieren den jetzigen Generalvikar Andreas Sturm über die mangelhafte Aufklärungsarbeit der Kirche. Doch ein Kassenbuch der Nonnen, das ihre Mitschuld bei der Vertuschung beweisen sollte, stellt sich als gefälscht heraus. Zeitzeugen, die damals Einblicke ins Kinderheim hatten, verneinen die Vorwürfe ebenfalls. Können die Reporter die Geschichte von Thomas O. belegen und andere Betroffene ausfindig machen? Wurden die Heimkinder in Speyer systematisch von den Priestern missbraucht? Inhalt: 00:00 Intro 01:30 Missbrauchsskandal Speyer 04:20 Hauptzeuge Thomas O. 08:00 Generalvikar Andreas Sturm 13:08 Archiv Speyer 16:55 Jahrespressekonferenz Bistum Speyer 19:06 Bund der katholischen Jugend 20:48 Missbrauchsnetzwerk um den Dom 24:24 Expertin für traumatisierte Personen Brigitte Bosse 26:30 Was weiß Kardinal Wetter? 28:16 Forderung: Faire Aufarbeitung 30:08 Kassenbuch der Nonnen: Gibt es Beweise? 40:20 Wie geht es weiter? - Buch/Regie: Dennis Leiffels Mitarbeit: Stephan Alfter, Mannheimer Morgen Recherchehilfe: Hanna Mödder, Svitlana Magazova Kamera: Ilhan Coskun, Patrick Dosanjh, Christian Weihe, Henrike Böttcher Ton: Kai Grimm, Tobias Akly Schnitt: Eike Bartsch Mischung: Michael Henn Colorist: Oliver Bronner Produktionsleitung: Michael Kappler Producer: Manuel Möglich, Christian Tipke Kommunikation: Luise Fritsch Grafik: Klaas Wurtmann Redaktion: Jochen Grabler, Michaela Herold (Radio Bremen) Leitung: Thomas von Bötticher (Radio Bremen) Die Musik zum Film: Edward Sharpe and the Magnetic Zeros – Home // Moderat – The Fool (Instrumental) // Hildur Guðnadóttir – Bathroom Dance (Joker Official Soundtrack) // Odesza – Light (Instrumental) // Massive Attack – Angel // Bronson – Foundation // Massive Attack – Teardrop (Instrumental) // Massive Attack – Paradise Circus // Massive Attack – The Spoils feat Hope Sandoval Hilfsorganisationen: 116111 - Die Nummer gegen Kummer: 🤍 0800 111 0 111 - Telefon Seelsorge in Deutschland Hilfeportal Sexueller Missbrauch: 🤍 Wildwasser Kreis Groß-Gerau e.V. gegen sexuelle Gewalt: 🤍 Anlaufstelle, für Männer*, die in Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren: 🤍 Weisser Ring – Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern: 🤍 Weiterführende Links: Mannheimer Morgen: Vergewaltigt: 35-Jähriger erhebt schwere Vorwürfe gegen Nonne aus Speyer: 🤍 Spiegel Online: Umgang mit Missbrauchsfall spaltet Bistümer: 🤍 ZDF Heute: Themenseite Missbrauch in der katholischen Kirche: 🤍 Der Tagesspiegel: Neue Dokumente belasten Kardinal Woelki schwer: 🤍 SZ: Kirchenrechtler erheben Vorwürfe gegen Kardinal Marx: 🤍 #Rabiat ist das TV-Reportagenformat vom #YKollektiv. Wir sind das Y-Kollektiv – ein Netzwerk von jungen JournalistInnen. In unseren Web-Reportagen zeigen wir die Welt, wie wir sie erleben. Recherche machen wir transparent. ► Hier kannst Du uns ABONNIEREN: 🤍 ► Y-ZWEI: 🤍 ► INSTAGRAM: 🤍 ► FACEBOOK: 🤍 ► TWITTER: 🤍 ► SPOTIFY: 🤍 ► Y-KOLLEKTIV PODCAST: 🤍 Eine Produktion der sendefähig GmbH im Auftrag von Radio Bremen ©2021

Radikale Christen in Deutschland - Mission unter falscher Flagge

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00:43:21
05.08.2014

Während die traditionellen Kirchen Mitglieder verlieren, sind die sogenannten Evangelikalen im Aufwind. Dahinter verbirgt sich ein breites Spektrum verschiedenster Glaubensgemeinschaften wie Pfingstgemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften der charismatischen Bewegung oder Gemeinden evangelischer Landeskirchen. Gemeinsam ist ihnen ihr Glaube an die Irrtumslosigkeit der Bibel und an Jesus Christus als den einzigen Retter. Wer Jesus ablehnt, sei verdammt, wie es in einer Erklärung der Evangelischen Allianz heißt. Sie ist die Dachorganisation der sogenannten Evangelikalen, etwa 1,3 Millionen Gläubige versammeln sich nach eigenen Angaben unter ihrem Dach. Innerhalb der Allianz gibt es verschiedene Strömungen und unterschiedlich radikale Ansichten zu Themen wie Homosexualität oder Abtreibung. An ihren Rändern kämpft die Allianz mit zum Teil fundamentalistischen Gruppierungen. Die stünden aber nicht für die Mitte der Bewegung, wie Jürgen Werth, Mitglied des Hauptvorstandes der evangelischen Allianz, betont. Etwa 20.000 Besucher kamen an Fronleichnam im Juni zum Christus Tag in Stuttgart, einer Großveranstaltung der Evangelischen Allianz. Hier demonstrierten Evangelikale und die Evangelische Kirche Deutschlands Harmonie, auch Margot Käßmann war dabei, überbrachte ein Grußwort: "Aber in der Evangelischen Kirche gibt es Diskussionen über das Eheverständnis beispielsweise, über das Kirchenverständnis, wie gehen wir mit der Bibel um", sagte sie. Doch solch kritische Worte zum Umgang mit der Bibel hörten hier nicht alle gern. Einige der sogenannten entschiedenen Christen scheuen eine offene Diskussion und grenzen sich lieber von Liberalen ab - aus Sorge um ihre konservativen Grundsätze.

Ukraine: Der Krieg der Kirchen | ARTE Reportage

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00:24:41
15.03.2022

Hinter dem Krieg in der Ukraine, ausgelöst durch den Angriff der Armee Russlands auf Befehl ihres Präsidenten Putin, verbirgt sich noch ein anderer Konflikt, weniger medienwirksam und weniger blutig: der zwischen der russisch-orthodoxen und der ukrainisch-orthodoxen Kirche.  Die ukrainisch-orthodoxe Kirche beschloss vor drei Jahren, sich nicht mehr unter die Autorität der religiösen Instanzen in Moskau zu stellen. Unsere Reporter begleiteten einen ukrainischen Bischof, der seine Gläubigen unterstützt und sich offen für die Armee einsetzt, auf seiner Reise an die Fronten in der Ukraine. #ukraine #krieg #kirche Video auf YouTube verfügbar bis 05/03/2025 Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  🤍 Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: 🤍 Twitter: 🤍 Instagram: 🤍

Gottes Gastarbeiter der katholischen Kirche - Ausländische Priester in Bayern | DokThema | Doku | BR

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30.08.2020

Mehr Dokumentationen aus der Reihe dokthema gibt es in der Mediathek: 🤍 Diese Dokumentation aus dem Jahr 2018 berichtet über das Nachwuchsproblem der katholischen Kirche, weshalb Geistliche aus dem Ausland geholt werden. Die katholische Kirche hat ein Nachwuchsproblem: Weil es nicht mehr genügend Pfarrer gibt, werden Geistliche aus dem Ausland nach Bayern geholt - häufig aus Afrika, Indien oder Polen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Bayerischer Rundfunk: 🤍 Mehr Infos auf der Sendungsseite: 🤍 Alle Sendungen in der Mediathek: 🤍 Autor: Isabella Kroth #Kirche #Gastarbeiter #DokThema

Kanada: Missbrauch in der katholischen Kirche - das Trauma der Ureinwohner | auslandsjournal

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24.07.2022

Folter, Vergewaltigung, Zwangsabtreibungen. Es ist das pure Böse, dem die Kinder im katholischen Internat St. Anne`s im kanadischen Albany begegneten. Die Schule ist nur eines von vielen Beispielen für die Gräueltaten an den indigenen Völkern. Seit 1894 hatte die kanadische Regierung im ganzen Land ein Netzwerk sogenannter Indian Residential Schools aufgebaut und finanziert – Internate, in denen die Kinder der First Nations, der Urvölker, von ihrer Religion und eigenen Sprachen isoliert und in die europäische Kultur assimiliert werden sollten. Der Staat übertrug damals den Kirchen die Leitung der Internate. Leo Metatawabin und sein Bruder Edmund erzählen von den grausamen Taten, von Auspeitschungen und Elektroschocks, die sie erlebt und mitangesehen haben. Niemand wollte ihnen glauben. Bis im vergangenen Jahr 215 Kinderleichen auf dem Gelände eines ehemaligen Internats gefunden wurden und die Ermittlungen aufgenommen wurden. Der Papst reist nun nach Kanada, um Wiedergutmachung zu leisten. Für Leo und Edmund ein schwacher Trost. Mehr vom ZDF auslandsjournal findet ihr hier: 🤍 - Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf 🤍 #KatholischeKirche #Kanada #Missbrauch

Verliebt in Gott - Ein junger Mann wird Priester | WDR Doku

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25.03.2018

Priester werden. Das erklärte Ziel von Nicolas aus Duisburg. Doch bis es für ihn soweit ist, muss er sein Studium der Theologie absolvieren und im Zölibat leben. Priesterseminar und pauken sind gar nicht so einfach, wird Nico es schaffen? Information: Zum Schutz von Persönlichkeitsrechten haben wir eine Person unkenntlich gemacht. Weitere Dokus zum Thema: 🤍 Ein Film für Menschen Hautnah von Sara Wendhack.

Kaiser Konstantin - Die Entstehung der Katholischen Kirche | Bibel Dokumentation

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24.02.2017

Kaiser Konstantin hat die Verfolgung der Christen beendet. Aber war Kaiser Konstantin tatsächlich Christ, so wie es immer behauptet wird? Hat er an Gott und die Bibel geglaubt? Was steckt tatsächlich dahinter? Wenn ihr uns untersützten wollt, dann besucht doch mal unsere Seiten: 🤍 🤍

Vergelt's Gott - Der verborgene Reichtum der katholischen Kirche

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00:44:52
21.09.2014

Bis hin zu den letzten Fragen weiß die Kirche eine Antwort. Nur eine Frage beantwortet sie bislang nicht: Wie reich ist katholische Kirche in Deutschland?

Glaube, Kirche, Hoffnung: Als Pfarrer in Mecklenburg-Vorpommern | 7 Tage | NDR Doku

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13.06.2017

7 Tage... im Auftrag des Herrn (2016) Mecklenburg-Vorpommern gilt unter Pfarrern als nicht attraktiv für den Dienst an der Kirche: 80 Prozent der Einwohner sind konfessionslos, die Gottesdienste werden nicht besucht, die Kirchenkassen sind finanziell klamm. Der Pfarrer Jonas Görlich (33) wurde in die Gemeinde Lohmen versetzt, umgeben von Wiesen und Wäldern, gesegnet mit einer beeindruckend deutlichen Überalterung der Gemeindemitglieder. Unerschrocken stellt er sich der Arbeit im kirchlichen Ödland und bringt, wenn die Leute schon nicht in die Kirche gehen, die Kirche zu den Dorfbewohnern. Für 7 Tage mit dabei: Hilfpfarrer und NDR Autor Julian Amershi. 🤍 Wie geht es Pfarrer Görlich während der Corona-Krise? Wie hält er Kontakt zu seinen Gemeindemitgliedern? Im April 2020 besucht Julia Amershi Lohmen erneut. 🤍

Die Apokalypse: Wir wollten das Reich Gottes und bekamen die Kirche (12/12) | ARTE

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00:51:19
08.08.2021

"Jesus verkündete das Reich Gottes - gekommen ist die Kirche." Mit diesem Satz fasste der Theologe Alfred Loisy 1902 die Entstehung des Christentums zusammen. Im letzten Teil der Dokumentationsreihe wird der Frage nachgegangen, wie aus einer kleinen jüdischen Sekte, von der römischen Obrigkeit misstrauisch beäugt, eine der größten Religionsgemeinschaften der Geschichte werden konnte. Die vollständige Dokureihe in unserer Playlist: 🤍 #apokalypse #christentum #kirche Video verfügbar bis 06/05/2023 Abonniert den Youtube-Kanal von ARTE:  🤍 Folgt uns in den sozialen Netzwerken: Facebook: 🤍 Twitter: 🤍 Instagram: 🤍

Wie ist es um die Zukunft der katholischen Kirche bestellt? | ARD-Presseclub

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00:57:26
30.01.2022

Auf 1900 Seiten steht es schwarz auf weiß. Im Bistum München/Freising sollen mehr als 200 katholische Würdenträger über Jahrzehnte hinweg fast 500 Kinder sexuell missbraucht haben. Das jüngste juristische Gutachten einer Münchner Kanzlei erschüttert die katholische Kirche bis ins Mark. Dass jetzt auch noch der emeritierte Papst Benedikt die Unwahrheit gesagt haben soll, bringt bei vielen Katholiken das Fass zum Überlaufen. Nach immer neuen Enthüllungen in den vergangenen Jahren kehren immer mehr Menschen der Kirche den Rücken. Ist der Niedergang der katholischen Kirche noch aufzuhalten? Kann uns das als Gesellschaft egal sein oder nicht? Stellt eure Fragen an die Runde hier in den Chat! 🤍 Alle Presseclub-Ausgaben in der ARD-Mediathek: 🤍

(Doku) Pfarrer, Spitzel, Bürgerrechtler - Kirche in der DDR (HD)

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00:44:21
01.03.2017

Ohne Kirchen keine Deutsche Einheit? Ausgehend vom Widerstand der Kirchen in der DDR in den 80er Jahren blickt die Dokumentation zurück auf die Rolle der Kirche im Stasi-Staat DDR.

Kirche unter dem Hakenkreuz (Doku) 1/4

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00:14:40
13.11.2010

Eine Dokumentation über die misslungene Anbiederung, Enttäuschung und Resignation der katholischen Kirche zwischen März 1938 und Mai 1945, und über die ebenso enttäuschte Hoffnung der Protestanten auf ein Ende der Gegen¬reformation. Die Dokumentation versteht sich als Reflexion über sieben dunkle Jahre der österreichischen Geschichte, über Brüche der Tradition und späte Einsicht in die Unvereinbarkeit von Nazi-Ideologie und Christentum.

Die Vatikanverschwörung - Sex, Intrigen und geheime Konten

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00:43:31
02.10.2014

Nachdem er einen vertraulichen Untersuchungsbericht über den inneren Zustand der vatikanischen Behörden erhalten hatte, trat Benedikt XVI. vom Papstamt zurück – als erster Papst seit mehr als 600 Jahren. Die Dokumentation "Die Vatikanverschwörung" offenbart die Skandale und die Bedrohungen, die Benedikts Pontifikat erschütterten. Sexueller Missbrauch, Vertuschung und unzureichende Entschädigung der Opfer, Geldwäsche und Korruption in der Vatikanbank und schließlich der Verrat durch engste Vertraute: "Vatileaks" brachte Dokumente an die Öffentlichkeit, die Vetternwirtschaft, Machtkämpfe und angebliche Erpressungsversuche am Heiligen Stuhl beschreiben. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist Antony Thomas erarbeitete sich Zugang zu Insidern im Vatikan und erzählt aus der Perspektive von Beteiligten die Turbulenzen in Benedikts Pontifikat. Deutlich wird, vor welch außerordentlichen Herausforderungen sein Nachfolger Franziskus steht. Er muss die mächtige Bürokratie des Vatikans reformieren, die Korruption beseitigen, einen neuen Kurs einschlagen für die gesamte katholische Kirche und sich wieder vordringlich den Anliegen der 1,2 Milliarden Gläubigen zuwenden. Interviews mit Angestellten und hochrangigen Priestern im Vatikan, mit Missbrauchsopfern, Whistleblowern und Journalisten und nicht zuletzt Aufnahmen mit verdeckter Kamera enthüllen, wie heuchlerisch die katholische Kirche bislang mit den seit vielen Jahren bekannten Sexskandalen in der Kurie umgeht. Die Dokumentation enthüllt eine Kultur des Wegsehens im Vatikan, "nicht fragen, nichts sagen", wenn es um die sexuelle Orientierung von Geistlichen geht. Es gibt dort durchaus Kleriker, die in unerlaubten Beziehungen leben. Im Film beschreibt ein schwuler Priester die Doktrin der Kirche zur Homosexualität als "ein Messer in meinem Herzen, denn ich glaube an die Berufung. Ich spüre den Ruf Gottes". Fast ein Jahr Recherchen zeichnen ein schonungsloses, kritisches Bild der Kirche, die Papst Franziskus von Papst Benedikt übernommen hat. Zerrüttet, korrupt, scheinheilig, aber vor allem: Spielball der mächtigen Fraktionen in der Kurie. Papst Franziskus wurde gewählt, um all dem ein Ende zu setzen. Kann ihm das gelingen?

Irland und das Kreuz mit der Kirche - Ausschnitt einer Doku von NZZ Format.

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12.09.2019

Irland galt lange als Bastion der repressiven, erzkatholischen Kirche in Europa. Weil die Kirche jahrzehntelang einen Sonderstatus in der Verfassung innehatte, war ihre Macht entsprechend gross. Sie diktierte weitgehend den Diskurs über Sexualität, Diversität oder allgemeine Moralvorstellungen. Als in den 90er Jahren erstmals Skandale und Missbräuche in grossem Stil aufgedeckt wurden, begannen sich die Iren von der Kirche und speziell von den mächtigen Kirchenmännern abzuwenden. In den vergangenen Jahren hat sich die irische Gesellschaft – mindestens nach aussen – rasant gewandelt. Man stimmte als erster Staat weltweit dafür, das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Eheschliessung in der Verfassung zu verankern, und – als letzter europäischer Staat – auch für das Recht auf Abtreibung. Haben sich die Iren tatsächlich von der Kirche emanzipiert? Oder wird die Brexitdiskussion um eine harte oder eine neue Grenze den alten Konflikt entlang konfessioneller Grenzen zwischen Iren und Nordiren neu entfachen? Ein NZZ Format über Umbrüche, Neuorientierung und tief verankerte Tabus. Abonniere NZZ Format: 🤍

(Doku in HD) Heilige Knochen - Das Geschäft mit den Reliquien

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12.03.2017

"Das Kreuz Christi muss besonders groß gewesen sein. Alle Kreuzessplitter zusammengenommen, die in Kirchen oder Privathäusern als Reliquie verehrt werden, ergeben nach Expertenschätzungen mehrere Hektar Wald. Gläubige und Sammler zahlen Höchstpreise für diese äußerst beliebte Reliquie. Aber auch Knochen, Innereien und Kleider von Heiligen werden schwunghaft gehandelt, vor allem über das Internet. Die Nachfrage nach Reliquien ist im 21. Jahrhundert ungebrochen. Aber wer verehrt heute noch Reliquien? Wir machen uns auf Spurensuche: Wer sind die Käufer, wer die Verkäufer? Wie funktioniert das Geschäft mit den Reliquien? Dabei treffen wir junge Gläubige wie gewiefte Großhändler. Erhoffen sich die einen von den Reliquien Kraft im Alltag, erwerben die anderen selbst heute noch Reliquien legal von Kirchen oder Klöstern. Das internationale Geschäft mit den Reliquien hat inzwischen ein solches Ausmaß erreicht, dass die Präfektur der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechung im Vatikan Alarm schlägt. Die Kirchenbehörde kritisiert den ""gotteslästerlichen Handel"". Sie treibt die Angst, dass die Heiligen in die Hände satanischer Sekten fallen. Ihre Sorge vor sogenannten Teufelsanbetern ist nicht unbegründet, denn Anti-Christen suchen Reliquien, ebenso wie Gläubige, Händler und Mitarbeiter der Kirche."

ZDF-History: Die großen Geheimnisse des Vatikans (Doku)

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01:00:37
16.12.2016

Please subscribe my channel Von der Inquisition bis zu Prophezeiungen - Am 1. Mai 2011 wird Papst Johannes Paul II. von seinem Nachfolger Benedikt XVI. selig gesprochen.

ZDF-History - Die großen Geheimnisse des Vatikans

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01:05:04
31.08.2015

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